Vorausschauend versorgt
Kinder haben ihr ganzes Leben noch vor sich und gerade deshalb lohnt es sich, früh die richtigen Weichen zu stellen.
Oberursel (ots) -
Das Leben bleibt unberechenbar – die finanzielle Zukunft nicht. Je früher Eltern die Weichen für ihre Kinder stellen, desto stabiler ist deren Start ins Leben.
Die Geburt eines Kindes verschiebt die eigene Perspektive auf die Welt schlagartig. Mit der tiefen Zuneigung zieht meist am selben Tag eine völlig neue Kategorie von Verantwortung, Ängsten und Sorgen ein. Denn das Leben ist voller Unwägbarkeiten. Gerne verdrängt man den Gedanken, dass seinem Kind etwas Schlimmes passieren könnte, doch die Angst ist immer im Hinterkopf. Und sie sollte Eltern zum Handeln bewegen. Für den Fall, dass Schicksalsschläge oder finanzielle Engpässe eintreten, lässt sich vorsorgen. Je früher Eltern die Vorsorge für ihre Kinder angehen, desto besser sind die Voraussetzungen für deren Zukunft.
Christian Häsch, Zentralbereichsleiter Vertrieb Leben bei der Alte Leipziger Lebensversicherung a.G., erklärt, wie eine professionelle, umfassende Vorsorge aussehen kann.
Warum ist es ratsam, die Gesundheit seines Kindes so früh wie möglich abzusichern?
Kinder haben ihr ganzes Leben noch vor sich und gerade deshalb lohnt es sich, früh die richtigen Weichen zu stellen. Krankheiten oder Unfälle können eine Familie nicht nur emotional, sondern auch finanziell stark belasten. Ein früher Einstieg hat dabei einen entscheidenden Vorteil: Der Gesundheitszustand des Kindes wird zu einem Zeitpunkt berücksichtigt, zu dem möglicherweise noch keine Erkrankungen oder Diagnosen vorliegen, die einen späteren Versicherungsschutz erschweren könnten. Auch kann sich ein junges Eintrittsalter positiv auf die Beitragshöhe auswirken.
Wie können Eltern ihr Kind bereits im Kleinkindalter sinnvoll absichern?
Ein wichtiger Baustein ist die Grundfähigkeitsversicherung. Kann ein Kind eine versicherte Fähigkeit wie z. B. Sehen, Sprechen oder Hören aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr nutzen, kann diese Versicherung eine vereinbarte monatliche Rente zahlen und damit die Familie finanziell entlasten. Das Besondere an unserem Kinderkonzept ist der sehr frühe Einstieg: Bereits ab einem Alter von 6 Monaten kann die Absicherung beginnen. Da viele Grundfähigkeiten in diesem Alter noch nicht vollständig entwickelt sind, leisten wir zunächst eine Einmalzahlung bei sehr schweren Erkrankungen.
Ab dem dritten Geburtstag entwickelt sich der Schutz automatisch und ohne erneute Risikoprüfung zu einem echten Grundfähigkeitsschutz weiter. Auch die Risikoprüfung ist beim frühen Einstieg bewusst einfach gehalten: In der Regel genügt bis Alter 3 eine Kopie des U-Hefts. Der für mich vielleicht wichtigste Vorteil zeigt sich aber erst einige Jahre später.
Inwiefern?
Eltern können ihrem Kind mit unserem frühen Grundfähigkeitsschutz zugleich die Möglichkeit eröffnen, später ohne erneute Risikoprüfung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu wechseln. Diese kann bei uns mit dem Besuch der weiterführenden Schule (Alter 10) abgeschlossen werden. Das halte ich für besonders wertvoll, weil sich der spätere Lebensweg eines Kindes kaum vorhersehen lässt. Deshalb ist neben dem frühen Einstieg vor allem Flexibilität wichtig.
Die BU-Rente sollte sich bei bestimmten Lebensereignissen – beispielsweise beim Beginn eines Studiums, beim Berufseinstieg oder bei einem Karrieresprung – erhöhen lassen, ohne dass dafür erneut eine Risikoprüfung erforderlich ist.
Macht es Sinn, seinem Kind auch schon eine private Altersvorsorge mit auf den Weg zu geben?
Ja, denn beim langfristigen Vermögensaufbau haben Kinder einen entscheidenden Vorteil: Zeit. Wer früh beginnt, kann auch mit regelmäßigen kleineren Beträgen über viele Jahre einen finanziellen Grundstock für die Zukunft schaffen. Dabei muss es nicht ausschließlich um die Altersvorsorge gehen.
Das aufgebaute Vermögen kann später beispielsweise für Ausbildung oder Studium, den Führerschein, die erste eigene Wohnung oder andere Zukunftspläne genutzt werden. Für Eltern, die ihren Schwerpunkt auf den langfristigen Vermögensaufbau legen möchten, bieten wir mit ALfondsyoung eine fondsgebundene Vorsorgelösung, bei der unter anderem in kostengünstige ETFs investiert werden kann.
Lassen sich die Bausteine auch kombinieren und worauf gilt es bei solchen Versicherungsverträgen zu achten?
Ja, die flexible Kombination verschiedener Bausteine ist ein zentraler Gedanke unseres Kindervorsorgekonzepts ALbärt. Es besteht aus verschiedenen Bausteinen rund um Vermögensaufbau, Grundfähigkeits- und Berufsunfähigkeitsschutz sowie Versorgerabsicherung, die je nach Bedarf der Familie miteinander kombiniert werden können. Entscheidend ist die Frage: Welche Risiken möchte eine Familie absichern und was möchten Eltern ihrem Kind für die Zukunft mitgeben?
Neben der Absicherung des Kindes sollte auch die finanzielle Situation der Familie berücksichtigt werden. Über eine Versorgerabsicherung kann dafür vorgesorgt werden, dass die finanzielle Vorsorge für das Kind auch dann fortgeführt werden kann, wenn ein versorgender Elternteil verstirbt.
Besonders wichtig ist bei Verträgen mit einer Laufzeit über viele Jahre außerdem die Flexibilität: Beiträge müssen sich verändern lassen, der Versicherungsschutz sollte sich an neue Lebenssituationen anpassen können und auch spätere Optionen sollten von Beginn an mitgedacht werden.
Weitere Informationen über die Alte Leipziger Lebensversicherung a.G. unter: www.alte-leipziger.de
Andreas Bernhardt
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