Bewegungsoptimierer® GmbH Erfahrungen: Was Praxisinhaber mit PhysioFreiheit umgesetzt haben
Bechhofen (ots) -
Selbstzahlerangebote entwickeln, digitale Betreuung aufbauen oder die eigene Webseite mit KI in 60 Minuten erstellen: Mit PhysioFreiheit unterstützt die Bewegungsoptimierer® GmbH Inhaber von Physiotherapiepraxen dabei, ihre Praxis wirtschaftlich und digital weiterzuentwickeln. Doch wie sieht diese Unterstützung konkret aus und welche Erfahrungen haben Praxisinhaber damit bislang gemacht? Robin Nürnberg und Felix Brandt zeigen anhand verschiedener Beispiele, welche Schritte Kunden mit ihrer Unterstützung gegangen sind.
Volle Terminbücher sind für Physiotherapiepraxen eigentlich ein gutes Zeichen. Für den Inhaber können sie trotzdem zum Problem werden, wenn ein großer Teil des Umsatzes davon abhängt, dass er selbst täglich an der Behandlungsbank steht. Dann bleibt zwischen Patienten, Personal und laufender Organisation kaum Zeit für die Frage, wie sich die Praxis wirtschaftlich weiterentwickeln soll. Genau diese Situation kennen Robin Nürnberg und Felix Brandt aus dem Austausch mit hunderten Praxisinhabern. Robin Nürnberg kennt sie zudem aus seiner eigenen Zeit als Physiotherapeut. „Das Problem ist nicht, dass die Praxen zu wenig zu tun haben. Das Problem ist, dass oft fast alles an der eigenen Behandlungszeit hängt“, erklärt Felix Brandt von der Bewegungsoptimierer® GmbH.
„Unser Ziel ist, dass Praxisinhaber sich Schritt für Schritt mehr Spielraum schaffen und neue Möglichkeiten für ihre Praxis erschließen“, sagt Robin Nürnberg. Genau darauf ist PhysioFreiheit ausgerichtet. Robin Nürnberg bringt dafür seine Erfahrung aus der Physiotherapie und eigenen digitalen Angeboten ein, Felix Brandt seine Kenntnisse aus Unternehmensentwicklung, Marketing, Verkaufspsychologie und KI, in denen er doppelt von TÜV Rheinland zertifiziert ist. Im Mittelpunkt steht für beide die Frage, was sich im laufenden Praxisbetrieb tatsächlich bewährt. Wie gut das gelingt, zeigen verschiedene Beispiele aus den betreuten Praxen.
Erfahrungen mit PhysioFreiheit: Was Praxisinhaber konkret umgesetzt haben
Wie unterschiedlich dieser Weg aussehen kann, zeigt besonders das Beispiel einer Kundin. Ausgangspunkt war bei ihr zunächst noch ein vergleichsweise klassisches Modell: eine einstündige Befundung und sechs einstündige Behandlungen innerhalb von sechs Wochen für insgesamt 1.200 Euro. Danach entwickelte sie ihr Angebot weiter und kombinierte einen Termin in der Praxis mit einer dreimonatigen digitalen Betreuung, ebenfalls für 1.200 Euro. Im nächsten Schritt entschied sich ein Paar für drei Monate Online-Coaching inklusive jeweils zwei Terminen vor Ort für zusammen 5.000 Euro. Damit verkaufte die Kundin innerhalb kurzer Zeit drei Betreuungspakete für insgesamt vier Personen mit einem Gesamtvolumen von 7.400 Euro. Für Robin Nürnberg ist dabei vor allem interessant, wie sich das Angebot Schritt für Schritt verändert hat: Statt ausschließlich einzelne Behandlungsstunden anzubieten, strukturierte sie ihre fachliche Begleitung so, dass Patienten über einen längeren Zeitraum betreut werden können und nicht jede Leistung an ihre Anwesenheit in der Praxis gebunden ist.
Auch Anica gelang der Einstieg über ein eigenes Selbstzahlerprogramm. Nach knapp sechs Wochen gewann sie ihre ersten beiden Kunden und schloss mit ihnen jeweils eine sechsmonatige Betreuung für knapp 5.000 Euro ab. „Nicht jeder kommt mit demselben Problem zu uns und deshalb sieht auch der Weg nicht bei jedem gleich aus“, erklärt Robin Nürnberg. „Bei manchen geht es zuerst darum, überhaupt ein Angebot zu entwickeln und damit rauszugehen. Andere haben schon eine klare Leistung, brauchen aber an einer ganz anderen Stelle bessere Strukturen.“
Bei Klaus und Marion lag der Schwerpunkt dagegen stärker auf dem Aufbau digitaler Strukturen. Klaus baute seine neue Webseite mithilfe eines KI-Agenten auf und berichtete anschließend von einer deutlichen Umsatzsteigerung. Nach den vorliegenden Angaben lag diese bei mehr als 700 Prozent innerhalb von vier Monaten. Marion wiederum setzte gleich zwei Webseiten selbst um, ohne dafür eine Agentur zu beauftragen und ohne eigene Programmierkenntnisse mitzubringen. Für Robin Nürnberg und Felix Brandt liegt genau darin ein weiterer wichtiger Teil ihres Ansatzes: Praxisinhaber sollen digitale Strukturen nicht nur fertig vorgesetzt bekommen, sondern sie so weit verstehen, dass sie diese anschließend selbst nutzen und weiterentwickeln können.
Vom eigenen Praxisalltag zum Konzept: Wie Robin Nürnberg den Ansatz selbst erprobt hat
Ein Teil des heutigen Ansatzes von PhysioFreiheit geht auf Erfahrungen zurück, die Robin Nürnberg selbst als Physiotherapeut gemacht hat. Während seiner Zeit in einer ländlich gelegenen Praxis begann er damit, neben der klassischen Behandlung auch längerfristige Betreuungsangebote auszuprobieren. Skepsis gab es dabei von Anfang an. Vor allem die Frage, ob Patienten außerhalb größerer Städte überhaupt bereit wären, mehrere Tausend Euro für eine intensivere gesundheitliche Begleitung auszugeben, begegnete ihm immer wieder. „Mir wurde damals ziemlich klar gesagt: Das kauft hier auf dem Dorf niemand. Also habe ich es bei der ersten Patientin, bei der das Angebot wirklich gepasst hat, einfach ausprobiert“, erinnert sich Robin Nürnberg. Die Patientin entschied sich für eine dreimonatige Begleitung für 2.500 Euro und verlängerte anschließend mehrfach.
Für Robin Nürnberg war diese Erfahrung vor allem deshalb prägend, weil sie eine Annahme infrage stellte, die er heute auch bei vielen Praxisinhabern erlebt: dass Selbstzahlerangebote am eigenen Standort grundsätzlich nicht funktionieren würden. Gleichzeitig entwickelte er seine digitale Betreuung weiter und setzte dafür eigene Lösungen ein, aus denen später auch Teile des heutigen Angebots für andere Praxen hervorgingen. Gemeinsam mit Felix Brandt strukturierte Robin Nürnberg diese Erfahrungen später weiter und übertrug sie auf die Anforderungen anderer Praxisinhaber. Daraus entwickelte sich schließlich das heutige Konzept von PhysioFreiheit. Dazu gehört eine hauseigene White-Label-Software, die Physiotherapiepraxen mit eigenem Logo, eigener Domain und eigenem Design als ihre eigene Betreuungssoftware einsetzen können.
Was hinter den Erfahrungen steckt: So arbeitet PhysioFreiheit mit Praxisinhabern
Die Zusammenarbeit mit PhysioFreiheit ist zunächst auf rund sechs Monate ausgelegt und beginnt nicht automatisch mit einem neuen Selbstzahlerangebot. Zuerst soll im Praxisalltag überhaupt Raum für Veränderungen entstehen. Dafür schauen Robin Nürnberg und Felix Brandt unter anderem darauf, welche wiederkehrenden digitalen Aufgaben vereinfacht oder mithilfe von KI-Agenten übernommen werden können. „Wenn ein Praxisinhaber ohnehin schon 30 oder 40 Stunden behandelt, bringt es nichts, ihm einfach noch mehr Aufgaben auf den Tisch zu legen. Wir müssen zuerst dafür sorgen, dass wieder Zeit frei wird“, erklärt Felix Brandt. Die gewonnene Zeit soll anschließend dort eingesetzt werden, wo die Praxis wirtschaftlich oder organisatorisch weiterkommen möchte.
Dazu gehören unter anderem Selbstzahlerangebote, digitale Betreuungsmodelle und eine Traumwebseite, die sich langfristig ohne dauerhafte Agenturabhängigkeit weiterentwickeln lässt. Für die Betreuung können Praxen beispielsweise die White-Label-App im eigenen Design nutzen, über die sich Trainingspläne, wiederkehrende Inhalte und Teile der Kommunikation abbilden lassen, während persönliche Gespräche und individuelle Betreuung weiterhin möglich bleiben. Ergänzend setzen Robin Nürnberg und Felix Brandt auf bereits fertig erstellte und zertifizierte ZPP-Online-Kurse, die sich ohne eigene Kursproduktion in die Praxis integrieren lassen. Auf diese Weise können Praxisinhaber innerhalb kurzer Zeit erste kassenunabhängige Online-Umsätze aufbauen. Das Ziel dahinter ist klar: zusätzliche Einnahmequellen schaffen, die nicht unmittelbar an jede einzelne Behandlungsstunde gekoppelt sind, und damit Schritt für Schritt aus der klassischen Zeit-gegen-Geld-Falle herauskommen. Auch Änderungen an der eigenen Webseite sollen Praxisinhaber langfristig selbst vornehmen können, weil das mithilfe von KI und einfacher Sprache auch ohne umfassende technische Vorkenntnisse möglich ist. Für Robin Nürnberg und Felix Brandt geht es deshalb weniger darum, möglichst viele technische Lösungen einzusetzen, sondern Strukturen zu schaffen, die im Praxisalltag tatsächlich entlasten, den Gewinn verbessern und mehr eigenen Handlungsspielraum ermöglichen.
Was die Erfahrungen mit PhysioFreiheit zeigen
Die hier dargestellten Erfahrungen zeigen vor allem, dass es kein einheitliches Erfolgsrezept gibt. Genau das entspricht aber auch dem Ansatz von PhysioFreiheit: Ausgangslage, Praxisgröße, Angebot und persönlicher Engpass unterscheiden sich, entsprechend verschieden können auch die nächsten Schritte aussehen. Robin Nürnberg und Felix Brandt setzen deshalb darauf, die jeweiligen Maßnahmen an der konkreten Situation der Praxis auszurichten, statt jedem Inhaber dasselbe Modell vorzugeben.
„Am Ende soll kein Praxisinhaber dauerhaft von uns abhängig sein, sondern verstehen, wie er mit den neuen Strukturen im Alltag arbeiten kann“, fasst Robin Nürnberg zusammen. Darin liegt auch der gemeinsame Nenner der beschriebenen Erfahrungen: Die Zusammenarbeit soll nicht bei theoretischem Wissen enden, sondern Veränderungen anstoßen, die sich in der Praxis tatsächlich nutzen lassen. Welche Ergebnisse daraus entstehen, hängt dabei immer von der jeweiligen Ausgangssituation und davon ab, wie konsequent die neuen Schritte im Alltag verfolgt werden.
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