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Wenn Likes Nähe ersetzen: Wie soziale Medien Angst verstärken und Isolation fördern

Gitta Jacob, psychotherapist and psychologist, book author, photographed in her home in Hamburg, Germany / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/172004 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis. Gitta Jacob, psychotherapist and psychologist, book author, photographed in her home in Hamburg, Germany / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/172004 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Hamburg (ots) -

Der Smalltalk mit der Nachbarin, auf eine Party gehen oder eine Präsentation bei der Arbeit halten - für Menschen mit sozialer Angststörung bedeutet das eine Qual. Betroffene meiden öffentliche Auftritte, Gespräche mit Unbekannten oder große Menschenmengen. "Anders als normale Schüchternheit oder Lampenfieber ist diese Angst übermäßig stark, langanhaltend und beeinträchtigt den Alltag", erklärt Dr. Gitta Jacob, Psychologische Psychotherapeutin. "Betroffene fürchten, negativ bewertet, ausgelacht oder abgelehnt zu werden und ziehen sich häufig ganz zurück."

Soziale Medien können zum einen Auslöser für eine solche Angststörung sein, aber auch die Symptome derjenigen verschlimmern, die bereits an einer sozialen Angststörung leiden. Ständige Vergleiche mit anderen, der Drang nach idealisierter Selbstdarstellung und die Angst, etwas zu verpassen, führen zu Unsicherheiten, Stress und vermindertem Selbstwertgefühl. "Digitale Interaktion wird von Betroffenen als weniger bedrohlich empfunden als reale soziale Situationen", erläutert Dr. Gitta Jacob. "Aber genau dieses Verlagern sozialer Kontakte auf eine virtuelle Ebene kann reale Ängste und Vermeidung noch weiter verstärken - ein Teufelskreis."

Expert:innen raten, sich bei sozialer Angststörung möglichst früh Hilfe zu suchen

In Deutschland erleben etwa 7-12 % der Menschen im Laufe ihres Lebens eine soziale Angststörung, Frauen etwas häufiger als Männer. Oft vergehen Monate oder sogar Jahre, bis sich Betroffene Hilfe suchen. Expert:innen raten, sich möglichst früh in Therapie zu begeben, um die Prognose zu verbessern und einer Chronifizierung vorzubeugen. Aufgrund langer Wartezeiten auf Therapieplätze gewinnen digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) immer mehr an Bedeutung.

Diese medizinisch geprüften Therapien sind schnell zugänglich, flexibel nutzbar und ermöglichen Übungen im eigenen Tempo. velibra ist die etablierteste digitale Therapie bei Angststörungen und auf Rezept verordnungsfähig. In virtuellen Gesprächen hilft das Programm dabei, Gedankenmuster zu verändern, sich schrittweise den angstauslösenden Situationen zu stellen und soziale Kompetenzen aufzubauen.

Dr. Gitta Jacob hat velibra mitentwickelt und sagt: "Unser Programm unterstützt Betroffene mit gezielten Übungen dabei, ihre Angst zu verstehen, körperliche Reaktionen einzuordnen und mit herausfordernden Situationen umzugehen. Soziale Angst zum Beispiel wird verstärkt durch typische Angstgedanken und eine übermäßige Beobachtung von eigenen Reaktionen, etwa Schwitzen oder Rotwerden. Mit velibra werden Betroffene angeleitet, sich von solchen Angst-Gedanken zu distanzieren und die Aufmerksamkeit anders zu fokussieren." velibra kann als Überbrückung eingesetzt werden, aber auch autark oder als Ergänzung zu einer laufenden Therapie. Entscheidend ist: Angststörungen sind gut behandelbar. Frühzeitige Unterstützung bei sozialen Angststörungen hilft, Isolation und Einschränkungen im Alltag zu vermeiden.

www.velibra.de

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Ulrike Voß
GAIA AG
Hans-Henny-Jahnn-Weg 53
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